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Sexological Bodywork ist eine Mischung aus Sexualpädagogik und Körperarbeit. Die Erkenntnisse der Sexualwissenschaft werden dabei durch die Arbeit mit Atem, Stimme, Bewegung und Berührung körperlich erfahrbar gemacht.

Die Ausbildung “Sexological Bodywork” kommt aus Kalifornien, wird in Europa seit 2009 am International Institute For Sexological Bodywork IISB in Zürich unterrichtet, und kann seit 2015 auch in Berlin absolviert werden.

Im Gegensatz zu anderen Formen von Körperarbeit, wie z.B. (Tantra-)Massage oder Shiatsu, wird die tatsächliche Arbeit von den Klient*innen geleistet. Ich biete Optionen an und mache konkrete Übungsvorschläge, die Entscheidung was tatsächlich gemacht wird liegt immer bei den Klient*innen.

Als Zertifizierter Sexological Bodyworker bin ich weder Heiler, noch Sexualbegleiter, Surrogatpartner oder Sexualtherapeut. Ich bin ein somatischer Pädagoge und helfe Menschen, mehr über ihre Sexualität zu lernen.

Mögliche Themen

  • Grenzen, Wünsche, Bedürfnisse
  • Fehlen von Lust
  • Kennenlernen von erogenen Zonen
  • Orgasmus
  • sexuell übertragbare Infektionen und Krankheiten
  • eigenes Körperbild
  • Analbereich
  • sexuelle Orientierung / Gender Identität
  • Erektion
  • Kommunikation
  • Schmerzen, Narben, Verletzungen
  • Pornokonsum
  • (weibliche) Ejakulation / Prostata
  • achtsame Masturbation
  • BDSM / Conscious Kink
  • Scham, Tabus
  • Erforschen der eigenen Sinnlichkeit

Ablauf einer typischen Sitzung (Dauer 2 1/2 bis 3 Stunden)

ca. 1 bis 1 1/2 Stunden Vorgespräch inkl. Festlegen einer ganz konkreten Intention für die Sitzung
ca. 1 Stunde Körperarbeit, sofern es für alle Beteiligten passt
ca. 10 Minuten Integrationszeit ohne Eigen- oder Fremdberührung, um das Gelernte körperlich abzuspeichern
ca. 30 Minuten Nachgespräch (War die Sitzung erfolgreich? Offene Fragen? Übungen für daheim? Folgetermine?)

Methoden die dabei verwendet werden können sind z.B. Bodyscans, Atemübungen, Body-Mappings, Witnessing, Genitalmeditationen und Kommunikationsübungen. Das Ziel jeder Sitzung ist Embodiment, d.h. sich im eigenen Körper zu spüren.

Ethische Richtlinien

Die ethischen Rahmenbedingungen werden vom Europäischen Berufsverband der Sexological Bodyworker definiert. Die wichtigsten Regeln dabei sind:

  • Berührungen gehen immer nur von mir aus (“One-Way Touch”), es kommt zu keinen körperlichen Interaktionen.
  • Klient*innen bestimmen selbst ob bzw. wie weit sie sich ausziehen möchten. Ich selbst bleibe als Practitioner immer bekleidet.
  • Ich achte auf hygienische Arbeitsbedingungen.
  • Aktiver Konsens ist wichtig, d.h. es entscheiden immer die Klient*innen was gemacht wird.

Preise

Sexological Bodywork
Einzelsitzung (Dauer: 2,5 – 3 Stunden)
(jede weitere Person 50 Euro)
180 Euro
3 Einzelsitzungen480 Euro
Informationsgespräch
Erste Stunde 80 Euro
jede weitere angefangene 1/2 Stunde30 Euro
jede zusätzliche Person pro Stunde20 Euro

Sollte dich deine derzeitige finanzielle Lage von einem Besuch bei mir abhalten, nimm bitte Kontakt zu mir auf. Gemeinsam finden wir eine Lösung!

Feedback

“Sascha ist ein sehr einfühlsamer Lehrer und bietet einen Raum der Wertfreiheit und des Vertrauens, wie ich ihn selten erlebt habe. Ich habe tiefe Heilung bei ihm erfahren, da ich Dinge ansprechen und durchleben konnte, die bis dato schambesetzt waren. Er hat mir ein Stück meiner menschlichen Würde zurückgegeben und meinen Selbstwert sowie meine Selbstliebe gestärkt. Danke.”

Passjonia

“Die Sitzung empfand ich als sehr unterstützend und inspirierend in meiner sexuellen Entwicklung. Vor allem Saschas wertschätzende und offene Herangehensweise war sehr angenehm und entlastend. Diese Zeit war für mich sehr wertvoll und ich habe mich gut aufgehoben und beschützt gefühlt.”

nist

“Nach einigen Sexological Bodywork-Sitzungen habe ich (noch immer 🙂 ) den Eindruck, dass Du überraschend professionell sowohl gedanklich offen anstößt, dass ich selbst mein eigenes Ding mache und zu eigenen Lösungen komme, als auch ehrliche und gute Gedankenanstöße gibst! Danke.”

Karin

“Die Sitzung hat bei uns viel geöffnet, wir haben den Tag dann noch viel geredet, und es haben sich uns dabei neue Perspektiven geöffnet.
Wir bemerkten, wie wir beide oft “Pseudo”-Handlungen durchgeführt hatten – vermeintliches Geben und Empfangen, das in keines der vier
“Quadranten” des 3-Min-Spiels (das ist doch jenes, wo man zunächst so berührt, wie es der andere will, und dann wie man selbst will, und dann
vice versa?), was zu beidseitiger Enttäuschung geführt hatte.
Dann erzählten wir einander, was wir uns wünschen (eine Fortsetzung der Sitzung) und bemerkten, dass sich unsere Wünsche gar nicht ausschließen,
sondern schön ergänzen.
Dann sagte mir F. Dinge, die sie im letzten halben Jahr “runtergeschluckt” hatte, und wir waren beide überrascht, wie sanft, verständnisvoll und dankbar ich darauf reagierte – ich glaube, dass dein Input, dass ich unbewusst stark Druck mache (was mich sehr aufwühlte), den Weg dafür geöffnet hatte, und ich keinen inneren Widerstand gegen das Annehmen von F.s Feedback spürte (das bin ich von mir nicht gewohnt).
Was wir dann bemerkten, ist, dass solche ungesagten Verletzungen die Libido stark dämpfen, und bemerkten, dass so die Sexualität ein Spiegel unseres Befindens ist, und so ein großartiges “Tool” für unsere Beziehungspflege sein kann.
Dann haben wir noch zur Orientierung ein Art “Menü” festgehalten, mit unseren Bedürfnissen, Strategien etc.
Am Abend waren wir beide sehr anhänglich, und heute früh hatten wir spontan sehr erfüllenden Sex, wobei wir – ohne es zu planen – Elemente
der “Bossy Massage” erlebten, und entgegen unserer Gewohnheit die ganze Zeit – ohne es als abtörnend zu emfinden – kommunizierten. Das Gefühl,
nicht immer wissen zu müssen, was man will, aber wenn man etwas empfindet, denkt oder fühlt, es zu sagen, fühlte sich super an.
Eigentlich wäre ja die Anal-Massage das Thema gewesen, und jetzt fühlt es sich so an, dass das überhaupt nicht das Thema war.
Vielen vielen Dank dir, von F. und mir.”

M.

“Ich durfte eine ausgedehnte Massage […] bei Sascha genießen. Die Erfahrung war großartig! Dank seiner Erfahrung und einfühlsamen Art konnte ich komplett loslassen und erlebte dabei spontane, intensive Energieschübe. Das Vorgespräch zur Einstimmung und die Nachbesprechung rundeten den Rahmen ab und gaben mir wichtige Erkenntnisse.“

Sascha